| WRRL 2012-Was steht an im Gewässerschutz? | | | | Geschrieben von: Praktikant | WRRL 2012 - Was steht an im Gewässerschutz? 2012 wird ein Jahr der Umsetzung, so hoffen es zumindest die NaturschützerInnen. Im ganzen Land werden die Maßnahmenprogramme durch Umsetzungsfahrpläne konkretisiert. Damit sollten für die Verbesserung der Gewässermorphologie alle Weichen gestellt sein. Am Samstag, 28. Januar 2012 fand in Dortmund das diesjährige Auftakttreffen der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) und dem Wassernetz NRW statt, um über aktuelle Entwicklungen im Gewässerschutz zu informieren. Für alle die nicht dabei sein konnten oder die die Vorträge noch einmal nachlesen wollen, stellen wir hier die Präsentationen im PDF-Format zur Verfügung. | | Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 09:16 Uhr | | Weiterlesen... | | Biber im Rheinland | | | | Geschrieben von: Praktikant | Biber im Rheinland Europaweit im 19. Jahrhundert vom Aussterben bedroht, ist der Biber wieder auf dem Vormarsch. Bei einem Wiederansiedlungsprojekt vor 15 Jahren setzte der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) in der Eifel einige Tiere aus, die sich kräftig vermehrten und sich inzwischen bis nach Roermond verbreiteten. Doch die Rückkehr des Bibers bringt auch ihre Schattenseiten mit sich: umgenagte Obstbäume, unterminierte Dämme und überflutete Wiesen sind die Folge. Hinweise für den Umgang mit dem aktiven Pflanzenfresser gibt die Biologische Station Düren in der Broschüre "Mit dem Biber leben an lebendigen Bächen und Flüssen". die mittlerweile die dritte Auflage erreicht hat. Auf den Internetseiten der Station (http://www.biostation-dueren.de/73-0-Projekt-Biber.html) finden Sie auch viele weitere Informationen über diese bemerkenswerte Tierart, die ursprünglich an vielen Gewässern in NRW beheimatet war.
| | Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 12:29 Uhr | | Pestizide - ein immer größeres Problem für Gewässer | | | | Geschrieben von: Praktikant | |  Quelle: Pressemeldung des UFZ vom 6.12.2011 Insektenvernichtungsmittel sind künftig ein zunehmendes Problem für Gewässer in Europa Europas Gewässer werden in Zukunft stärker mit Insektenvernichtungsmitteln belastet sein als bisher. Das ist das Ergebnis einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Die WissenschaftlerInnen verglichen die Situation von 1990 mit prognostizierten Szenarien zum Klima- und Landnutzungswandel im Jahr 2090. Fazit: Die Risiken für die Gewässer würden durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft in vielen Regionen Europas in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen. Besonders gefährdet seien laut Studie die skandinavischen Länder, das Baltikum und Mitteleuropa. | | Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 09:10 Uhr | | Weiterlesen... | | Interessierte Hochzeitsgäste | | | | Geschrieben von: Praktikant | „Die Fortpflanzung der Bachforelle - Laichgruben erkennen, kartieren und vermessen“
Bachforellen gehören in vielen Gewässern zum Standardinventar der Fischfauna. Doch es ist nicht immer leicht, sie ohne weitere Hilfmittel zu erkennen und die natürliche Vermehrung nachzuweisen. Einen interessanten Weg schlagen zwei Experten aus Österreich vor, die Beobachtung der Laichgruben. Dies gelingt zumindest in den Mittelgebirgsgewässern mit steinigem Untergrund sehr gut.Von den Ergebnissen eines Workshops in der Schweiz können auch alle anderen Internetnutzer profitieren, denn im Rahmen des diesjährigen FIBER-Workshops. der Schweizerischen Fischereiberatungsstelle, wurden auch die Kursunterlagen veröfentlicht. Im Oktober beginnt in den meisten Gewässern der Schweiz die Laichzeit der Bachforellen. Für die Weibchen eine kräftezehrende Angelegenheit: Mit der Schwanzflosse schlagen sie sogenannte Laichgruben in den Kies, um dort später ihre Eier hineinzulegen. Manuel Hinterhofer, einer der beiden Kursleiter und Geschäftsführer des Österreichischen Fischereiverbands, erklärte zum Auftakt des deutschen Workshops in Sursee: "Laichgruben geben uns Hinweise, ob und wie gut die natürliche Fortpflanzung in einem Gewässer funktioniert. Mit ein bisschen Übung sind sie gut zu erkennen und lassen sich leicht zählen und vermessen. Wenn man zusätzlich im Frühjahr die Brütlinge im Gewässer beobachtet oder zählt, ist das eine Alternative zur Elektrofischerei. Die gewonnen Informationen helfen dabei, Entscheidungen für Bewirtschaftungs- oder Schonmassnahmen zu treffen und zu begründen." Die zwei österreichischen Experten konnten mit einem überzeugenden Konzept und ihrem umfangreichen Praxiswissen auf eindrückliche Weise zeigen, dass es keiner grossen Eingriffe in die Natur bedarf, um die natürliche Reproduktion der Bachforellen in einem Gewässer zu beobachten und über die Jahre zu verfolgen. Mit der Laichplatzkartierung steht den Anglern eine gute, einfache und günstige Methode zur Verfügung, um mehr über ein Gewässer und seine Forellen zu erfahren. Informationen zum Workshop auf fischereiberatung.ch
| | Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 09:24 Uhr | | Rhein-Fische bleiben belastet | | | | Geschrieben von: Praktikant | IKSR-Bericht dokumentiert die Belastung der Fische im Rhein Fische spiegeln die Belastung der Sedimente und des ganzen aquatischen Ökosystems, insbesondere die Anreicherung von Schadstoffen in der Nahrungskette, wider. Für den vorliegenden Bericht der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) wurden die in den Rheinanliegerstaaten vorhandenen Daten der Jahre 2000 bis 2010 zur Kontamination von Rheinfischen und Fischen aus Rheinzuflüssen mit Dioxinen, Furanen, PCB, HCB, PFT und Quecksilber zusammengeführt.
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