| Interessierte Hochzeitsgäste | | |
| Geschrieben von: Praktikant |
„Die Fortpflanzung der Bachforelle - Laichgruben erkennen, kartieren und vermessen“ Bachforellen gehören in vielen Gewässern zum Standardinventar der Fischfauna. Doch es ist nicht immer leicht, sie ohne weitere Hilfmittel zu erkennen und die natürliche Vermehrung nachzuweisen. Einen interessanten Weg schlagen zwei Experten aus Österreich vor, die Beobachtung der Laichgruben. Dies gelingt zumindest in den Mittelgebirgsgewässern mit steinigem Untergrund sehr gut.Von den Ergebnissen eines Workshops in der Schweiz können auch alle anderen Internetnutzer profitieren, denn im Rahmen des diesjährigen FIBER-Workshops. der Schweizerischen Fischereiberatungsstelle, wurden auch die Kursunterlagen veröfentlicht. Im Oktober beginnt in den meisten Gewässern der Schweiz die Laichzeit der Bachforellen. Für die Weibchen eine kräftezehrende Angelegenheit: Mit der Schwanzflosse schlagen sie sogenannte Laichgruben in den Kies, um dort später ihre Eier hineinzulegen. Manuel Hinterhofer, einer der beiden Kursleiter und Geschäftsführer des Österreichischen Fischereiverbands, erklärte zum Auftakt des deutschen Workshops in Sursee: "Laichgruben geben uns Hinweise, ob und wie gut die natürliche Fortpflanzung in einem Gewässer funktioniert. Mit ein bisschen Übung sind sie gut zu erkennen und lassen sich leicht zählen und vermessen. Wenn man zusätzlich im Frühjahr die Brütlinge im Gewässer beobachtet oder zählt, ist das eine Alternative zur Elektrofischerei. Die gewonnen Informationen helfen dabei, Entscheidungen für Bewirtschaftungs- oder Schonmassnahmen zu treffen und zu begründen." Die zwei österreichischen Experten konnten mit einem überzeugenden Konzept und ihrem umfangreichen Praxiswissen auf eindrückliche Weise zeigen, dass es keiner grossen Eingriffe in die Natur bedarf, um die natürliche Reproduktion der Bachforellen in einem Gewässer zu beobachten und über die Jahre zu verfolgen. Mit der Laichplatzkartierung steht den Anglern eine gute, einfache und günstige Methode zur Verfügung, um mehr über ein Gewässer und seine Forellen zu erfahren.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 09:24 Uhr |



