| Das Wassernetz NRW | | |
| Geschrieben von: Wnetzadmin |
Ein Umweltnetzwerk zur Beteiligung an der EG-WasserrahmenrichtlinieAm 1. Juli 2004 hat das Wassernetz NRW seine Arbeit aufgenommen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die Entstehungsgeschichte des Projekts, die Mitarbeiter und die Aufgaben vorstellen. Auftakt: Die Wasserrahmenrichtlinie
Mit der Wasserrahmenrichtlinie hat sich Europa große Ziele gesetzt. Die wichtigsten Forderungen sind:
Eine Vielzahl von Regelungen beschreibt dabei die Vorgehensweise und den Zeitplan mit denen die WRRL von den Mitgliedsstaaten umzusetzen ist. Für alle Staaten der EU stellt diese Richtlinie geltendes Gesetz dar. Öffentlichkeitsbeteiligung: Wir sind dabeiEin wichtiger Bestandteil der Richtlinie ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Der Artikel 14 der Wasserrahmenrichtlinie fordert:
Bereits 2002 haben die Naturschutzverbände ihre umfassende Beteiligung bei der Umsetzung der Richtlinie gefordert. Heute besetzen ehrenamtliche Vertreter der Umweltverbände fast alle Gremien, die sich mit der WRRL befassen. Außerdem gibt es eine intensive Zusammenarbeit auf der Bundesebene, um gemeinsam fachlich fundierte Positionen zu erarbeiten. Ehrenamt genügt nicht: Die ProjektentstehungDie Mitarbeit in den zahlreichen Gremien und der große Zeitaufwand für die Einarbeitung in das Thema führten zu einer großen Arbeitsbelastung für die ehrenamtlichen Gewässerschützer. Im Sommer 2003 kam daher die Idee auf, einen Teil der anfallenden Arbeiten im Rahmen eines Projekts durch hauptamtliche Das Wassernetz - ein Teil der Landesstrategie "Lebendige Gewässer"
Ziel 2012: Umsetzungsfahrpläne und konkrete GewässerverbesserungenSeit dem 1.9.2007 hat das Wassernetz NRW einen neuen (alten) Arbeitsauftrag. Im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums übernimmt es Aufgaben bei der aktivierenden Öffentlichkeitsbeteiligung, wie sie in Artikel 14 der WRRL gefordert wird. Das Ziel ist es, unsere Mitwirkung bei der Aufstellung der Umsetzungsfahrpläne zu ermöglichen und die Anforderungen der Naturschutzverbände an eine effektive Erhaltung und Verbesserung des Gewässerzustands an alle Akteure zu vermitteln. Wir packens an:Dr. Christoph Aschemeier ist Biologe mit dem Schwerpunkt Limnologie (Gewässerkunde). Er ist von Beginn am Mitarbeiter im Wassernetz NRW und hat umfangreiche Erfahrungen mit der Umsetzung der WRRL auf der Landesebene sowie in einigen Regionen. Als einziger fester Mitarbeiter ist er ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Als zentrale Anlaufstelle für alle (wasser-)rechtlichen Verfahren ist das Landesbüro der Umweltverbände NRW eng in die Öffentlichkeitsbeteiligung eingebunden. Ihre Ansprechpartnerin dort ist Regine Becker. Als gemeinsame Initiatoren unterstützen die Landesverbände von BUND, NABU und LNU das Projekt. Der BUND-Landesverband fungiert dabei als Projektträger, der für den organisatorischen Hintergrund des Projekts sorgt. Sie erreichen dort Rolf Behrens, einen früheren Wassernetz-Mitarbeiter, der ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. Ohne ehrenamtliches Engagement ist das Wassernetz NRW nicht denkbar. Zahlreiche Wasserexperten und Ansprechpartner arbeiten vor Ort und stehen gerne für Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Bei Bedarf vermitteln wir gerne entsprechende Kontakte. Das sind unsere Aufgaben:Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Vernetzung der verschiedenen Akteure aus den Umweltverbänden in Nordrhein-Westfalen und über die Grenzen hinaus. Das Wassernetz ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Rolle der Umweltverbände bei der Umsetzung der WRRL in Nordrhein-Westfalen. Damit Sie den technischen und organisatorischen Fragen auf dem Laufenden sind, bilden Weiterbildung und Beratung des Ehrenamts einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Projekts. Mit Seminaren, Workshops und Tagungen bieten wir aktuelle Informationen an. Dabei ist uns der Informations- und Erfahrungsaustausch besonders wichtig. Und natürlich stehen wir auch für Vorträge "vor Ort" bereit, mit denen wir Ihnen die Richtlinie und Ihre Bedeutung für den Gewässerschutz in kleinerem Kreise vorstellen. Die Termine kündigen wir auf diesen Internetseiten an. Zu unseren Aufgaben gehört außerdem die fachliche Arbeit. Unter Einbeziehung des ehrenamtlichen Wissens wollen wir fachspezifische und wissenschaftliche Arbeiten aufbereiten und fachliche Positionen erarbeiten. Dazu gehört auch der Besuch von Fachveranstaltungen und die Mitarbeit in verschiedenen Gremien auf Landesebene. Eine wichtige Rolle spielt auch der Austausch auf der Bundesebene, z.B. im WRRL-Forum des BUND-Arbeitskreis Wasser. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann freuen wir uns schon auf Ihre Fragen und Ihre Unterstützung.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 13:03 Uhr |



Am 23. Oktober 2000 wurde von der Europäischen Kommission die
"Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik"
Kräfte zu bewältigen. Dazu entwickelten die drei anerkannten Naturschutzverbände in Nordrhein-Westfalen gemeinsam einen Projektantrag an die
Auch nach dem Auslaufen des ersten Projekts konnte das Wassernetz NRW mit kleineren Unterbrechungen fortgesetzt werden. 2007 und 2010 wurden noch während der schwarz-gelben Landesregierung neu Projektphasen vom Umweltministerium bewilligt und auch finanziert. Aktuell kann das Wassernetz NRW seine Tätigkeit bis Ende 2012 fortsetzen und ist dabei Teil der Landesstrategie Lebendige Gewässer.
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