| Ende der Salzabwasserverpressung | | |
| Geschrieben von: BUND-Pressemitteilung |
| Gemeinsame Pressemitteilung der BUND-Landesverbände Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen Hannover, Frankfurt, Bremen, Erfurt, Düsseldorf, 06.11.09: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert daher eine schnellstmögliche Beendigung der Abwasserversenkung. Die vom Unternehmen Kali und Salz (K+S) geplante sogenannte „Neue Integrierte Salzabwassersteuerung“ wird so lange abgelehnt, wie sie weiter auf Verpressung von Salzabwasser setzt. Die Behörden und die Politik seien dabei in der Pflicht, dem Unternehmen umgehend verbindliche Rahmenbedingungen vorzugeben. Dazu gehöre nach Ansicht des BUND eine kontinuierliche, zügige Absenkung der Grenzwerte für die zwischenzeitliche Einleitung in die Werra auf ein ökologisch verträgliches Niveau. Bei der Realisierung einer Nordseepipeline müssten der Schutz des Nationalparkes Wattenmeer sowie eine schnelle Verdünnung der Salzabwässer sicher gestellt werden. Der BUND ruft die Behörden dazu auf, solche Grenzwerte für die eingeleiteten Salze neu festzusetzen, die schnellstmöglich, spätestens aber bis 2015 in Werra und Weser die Wiederansiedlung der natürlichen Artenvielfalt ermöglichen. Die Verpressung von Salzabwässern in den Untergrund müsse umgehend gestoppt werden. Weitere Informationen: Stephan Gunkel, BUND-Gewässerexperte, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, 030-27586-465, 0160-4420070,
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