Die nächsten Termine

Hintergrundinformationen zu WRRL und Gewässerschutz

Hinweise auf neue Bücher, Zeitschriftenartikel oder andere Quellen nehmen wir gerne entgegen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: Kontakt zum Wassernetz



Rhein-Fische bleiben belastet Drucken E-Mail
Geschrieben von: Praktikant   

IKSR-Bericht dokumentiert die Belastung der Fische im Rhein

Fische spiegeln die Belastung der Sedimente und des ganzen aquatischen Ökosystems, insbesondere die Anreicherung von Schadstoffen in der Nahrungskette, wider.

Für den vorliegenden Bericht der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) wurden die in den Rheinanliegerstaaten vorhandenen Daten der Jahre 2000 bis 2010 zur Kontamination von Rheinfischen und Fischen aus Rheinzuflüssen mit Dioxinen, Furanen, PCB, HCB, PFT und Quecksilber zusammengeführt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 09:39 Uhr
 
Neues zu "unverhältnismäßigen Kosten" Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frank Weissenberg   

Eine neue Studie zur Verhälnismäßigkeit von Kosten bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie hat jetzt das Institut  für Energie- und Wasserwirtschaft an der Hochschule Bochum veröffentlicht. Die Arbeit trägt den Titel "Ausnahmeregeln der Wasserrahmenrichtlinie: Das Problem der ‚unverhältnismäßigen’ Kosten". Eine Kurzzusammenfassung und den Text der Studie finden sie hier: http://www.hochschule-bochum.de/fbw/enwa/projekte/auwari.html.

 
Ein Blick in die Wasserforschung Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wnetzadmin   

Titelseite UFZ-SpecialIn Sachen Wasser

Was ist aktuell in der Wasserforschung, welche Aufgabe muss sie leisten, das ist das Thema einer aktuellen Publikation (UFZ-Spezial Wasser) des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Die 32-seitige Broschüre schlägt einen weiten Bogen von Wasserknappheit, Hochwasser, Verunreinigungen bis hin zum schlechten Wassermanagement, oft auch im Licht der Wasserrahmenrichtlinie.

Besonders interessant sind in dieser Publikation die "Standpunkte", prägnant zusammengefasste Situationsanalysen aus der Feder von Fachwissenschaftlern, die direkt an jeweiligen Front arbeiten. Die dort geäußerten Bedenken stützen den Kurs der Naturschutzverbände in Sachen Wasserschutz und fordern zur weiteren konsequenten WRRL-Umsetzung auf. So zeigt sich, das Chemikalien immer noch kein "Problem von gestern sind" (Prof. W. Brack, Seite 9) oder dass das Wasserentnahmeentgelt der richtige Weg für einen ökonomischen Umgang mit der Ressource Wasser ist (Prof. Gawel, Seite 25).

 

Sie können die Broschüre auf den Seiten des UFZ herunterladen (UFZ-Special-JUN-11) oder hier bestellen:

Helmholz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0341) 235-1269
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e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Permoserstraße 15,
04318 Leipzig

 
Gewässerstrukturen im Säulendiagramm Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karlheinz Meier   
Gewässerschau
Der Dreiflußstein

Eine Orientierungshilfe für das Strahlwirkungskonzept

lautet ein Fachaufsatz des Autors, der in der Korrespondenz Wasserwirtschaft 7/2011 veröffentlicht worden ist. Der Artikel steht hier als Download zur Verfügung. Dort wird eine kombinierte Darstellungsweise von Strukturdiagrammen und Strukturbändern auf der Karte vorgestellt, die für alle berichtspflichtigen Gewässer in der Region Ostwestfalen-Lippe auf der Website http://www.wrrl-in-owl.eu/ einsehbar ist. Ergänzt wird diese Übersicht durch das ebenfalls als Diagramm dargestellte Strahlwirkungskonzept mit dem jeweiligen Diskussionsstand in den Kooperationen. Die lokalen Akteure können so ihr lokales Wissen in die Entwicklungskonzeption für das Gesamtgewässer einbringen.

Ferner wird nicht nur am Beispiel einiger Bäche sondern auch eines ganzen Flusses, der 70 km langen Werre, gezeigt, wie sich die Teilnehmer das Bild vom Bach vor Augen führen können. Der Mehrheit der Akteure fehlt heute noch das Gesamtbild des Baches, so dass nur begrenzt bekannt sein kann, worüber geredet wird. Die Wasserbehörden werden ermuntert, wichtige Basisdaten, wie die Gewässerstrukturen, für die weitere Verarbeitung zur Verfügung zu stellen und zukünftig über das Bild vom Bach die Öffentlichkeitsbeteiligung so zu fördern, dass sie der Schlüssel zum Erfolg der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wird.

Der auf dem Schnittpunkt der Flussgebietsgrenzen von Weser, Ems und Rhein als Denk- und Mahnstein für diesen Prozess errichtete Dreiflußstein im Teutoburger Wald wird bundesweit bekannt gemacht. Wer von diesem Symbol für den Weg Europas zu guten Gewässern noch nicht gehört hat, erfährt mehr ebenfalls unter http://www.wrrl-in-owl.eu/awrrl/dreistein.php .

 
BUND-Flussstudie 2011 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wnetzadmin   

Titelbild Flusstudie"Mehr Freiheit für die Ströme"

so ist das zentrale Kapitel der einer aktuellen Studie überschrieben, mit der der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die aktuelle Lage der Fließgewässer in Deutschland hinweist. Auch nach einer ganzen Anzahl von großen und kleinen Überschwemmungen in den letzten Jahren, beginnt erst zaghaft ein Umdenken bei der Gestaltung unserer großen Wasserstraßen wie auch der zahlreichen kleinen Gewässer. Immer noch dominieren Ausbau und regelmäßige Unterhaltung und auch die chemischen Belastungen müssen weiter reduziert werden. Doch noch ist es nicht zu spät, so eine wichtige Aussage der Studie, die den hoffnungsvollen Titel "BUND-Vision für Flusslandschaften in Deutschland" trägt. Mit der Umsetzung EG-Wasserrahmenrichtlinie und darüber hinausgehenden Visionen, können unsere Gewässer in einen guten Zustand versetzt werden, der für Natur, Tiere, Pflanzen und den Menschen Lebensraum bietet. Voraussetzung dafür ist allerdings ein radikales Umdenken in der Flusspolitik.

Weitere Informationen zu Studie und die Möglichkeit, die Studie herunterzuladen bzw. zu bestellen finden Sie hier: Zur BUND-Flussstudie 2011

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. August 2011 um 14:13 Uhr
 
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