| Nach dem Ende der Sommerferien, hat das MUNLV endlich den Startschuss gegeben, ab sofort soll die Planung der Maßnahmenprogramme konkrete Züge annehmen. Grundlage dafür sind die neuen Planungseinheiten, mit denen die Arbeitsgebiete in "handlichere" Stücke unterteilt werden.
Mit dem Beginn der Planungsphase soll auch die Beteiligung (Fach-)öffentlichkeit intensiviert werden. Gebietsforen und Runde Tische bilden die Grundlage dafür und stehen auch für Vertreter aus dem Naturschutz offen.
Wenn Sie mehr über diese Gremien erfahren möchten oder die
Naturschutzverbände dort vertreten wollen, wenden Sie sich an das
Wassernetz NRW. Was sind runde Tische?
Mit der Einrichtung dieser Gremien möchte das Land NRW eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ermöglichen. Konkrete Fragen aus den Planungseinheiten sollen mit einer überschaubaren Gruppe von Akteuren und Betroffenen diskutiert und zu einer allgemein akzeptierten Lösung gebracht werden. Dabei geht es besonders um die Prioritätensetzung für die Maßnahmen, die zur Erreichung des guten Gewässerzustands erforderlich sind.
Wer ist dabei?
Für die Mitarbeit an den Runden Tischen sollen die Geschäftsstellen alle relevanten
Gruppierungen beteiligen. Dazu gehören zunächst einmal Behörden, Nutzergruppen (Industrie, Landwirtschaft, Wasserkraft, etc.) und in der Regel auch der Naturschutz. In der ersten Runde hat sich gezeigt, dass zwischen 30 und 80 Personen an den Runden Tischen teilgenommen haben.
Wie kann ich teilnehmen?
Die Teilnahme an den Runden Tischen erfolgt auf Einladung der jeweils zuständigen Bezirksregierung. Dazu haben das Wassernetz bzw. die naturschutzverbände Teilnehmer benannt. Allerdings konnten bis jetzt nicht aller Runden Tische besetzt werden. Wenn Sie noch Interesse an einer Mitwirkung haben und sich ein wenig im Gewässerschutz auskennen, wenden Sie sich bitte an das Wassernetz NRW oder ihren Landesverband.
Ich bin aber kein Wasserexperte ...
Zunächst einmal keine Sorge: Die meisten anderen Teilnehmer sind es auch
nicht. Erfahrungen aus Niedersachsen haben es gezeigt: In den dortigen Gebietskooperationen – vergleichbar mit unseren Runden Tischen - waren die Naturschützer oft am besten informiert. Wichtig ist zunächst einmal, dass der Naturschutz überhaupt mit am Tisch sitzt, damit das Ziel eines flächendeckenden guten ökologischen Zustands nicht aus den Augen verloren wird. Wenn Sie darüber hinaus noch eigene Ziele für einzelne Gewässer haben und/oder aktuell besonders gefährdete Gewässer kennen umso besser.
Nicht zuletzt: Sie sind nicht alleine. Die Landesverbände stehen zu ihrer Unterstützung zur Verfügung und haben als Anlaufstelle das Wassernetz NRW gegründet, das Sie bei (fast) allen Fragen unterstützt.
|