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Wo anfangen? - Neue Leitlinie zu Hydromorphologie und Priorisierung Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wnetzadmin   

Bestandsaufnahme und Monitoring haben es deutlich gemacht: Fast alle Fließgewässer in NRW weisen massive strukturelle Defizite auf. Wo also anfangen, um den guten Zustand der Gewässer herzustellen? Eine neue Leitlinie des Umweltministeriums gibt jetzt die Rahmenbedingungen vor, an denen sich die Maßnahmenplanungen in den nächsten Monaten orientieren soll. Die Ergebnisse werden spätestens im dritten Durchgang der runden Tische sichtbar. 

 Die Leitlinie Hydromorphologie - Konzept zur Priorisierung von Gewässern und Maßnahmen zur ökologischen Entwicklung des Gewässerzustands beschreibt vor allem die Auswahl von Gewässern, für die vorrangig im ersten Bewirtschaftungszyklus Maßnahmen umzusetzen sind.

Dabei orientiert sich die Schwerpunktsetzung an drei Bereichen:

  • Prioritäre Gewässer für Langdistanzwanderfische
  • Prioritäre Gewässer für Mitteldistanzwanderfische
  • Prioritätensetzung für andere biologische Komponenten soweit sie durch hydromorphologische Veränderungen beeinträchtigt sind

Für den Bereich der Fische ist für die Priorisierung die Längsdurchgängigkeit die entscheidende Größe. Gewünscht ist die Durchwanderbarkeit möglichst langer Abschnitte. Vor allem für das Makrozoobenthos wird zur Nutzung der Strahlwirkung auch auf die Vernetzung der zu entwickelnden Wasserkörper geachtet. 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. April 2008 um 18:06 Uhr